Tracking & Einwilligung

TCF-Einwilligungssignal widerspricht der Ablehnung

Üblicher Schweregrad: mittel · Aufwand: gering

Woran du es erkennst

Im Consent-Gate-Test wurde aktiv auf „Ablehnen" geklickt — die IAB-TCF-Schnittstelle (__tcfapi/getTCData) meldet danach aber weiterhin Purpose- und/oder Vendor-Consents als einwilligt. Der TC-String behauptet also eine Zustimmung, die der Besucher gerade verweigert hat.

Warum es zählt

Der TC-String ist die maschinenlesbare Einwilligungsentscheidung, auf die sich alle downstream angeschlossenen Werbe- und Mess-Dienste verlassen. Meldet er nach einer Ablehnung weiter Consents, wird der Besucher systemweit fälschlich als zugestimmt behandelt — ein belegbarer Verstoß gegen DSGVO/TTDSG, den jeder Empfänger des TC-Strings mitprotokolliert.

So behebst du es

  1. Prüfe die CMP-Konfiguration: Nach „Ablehnen" muss der TC-String alle Purpose- und Vendor-Consents auf „nicht einwilligt" setzen (Legitimate Interest darf davon unberührt bleiben).
  2. Teste im Inkognito-Fenster mit der Browser-Konsole: __tcfapi("getTCData", 2, cb) nach dem Ablehnen-Klick aufrufen — purpose.consents muss leer sein.
  3. Aktualisiere die CMP, wenn das Fehlverhalten ein bekanntes Versionsproblem ist, und dokumentiere den korrigierten Ablehnen-Pfad.

Zum Nachlesen