Tracking & Einwilligung

Global-Privacy-Control-Signal wird ignoriert

Üblicher Schweregrad: mittel · Aufwand: gering

Woran du es erkennst

Der Browser sendet ein Global-Privacy-Control-Signal (navigator.globalPrivacyControl bzw. Sec-GPC-Kopfzeile), aber Einwilligungslösung und Tracker verhalten sich, als wäre es nicht da — dasselbe Banner, dieselben Tags, keine erkennbare Reaktion auf das Widerspruchssignal.

Warum es zählt

GPC ist in mehreren Rechtsräumen (insbesondere Kalifornien nach CCPA/CPRA, Colorado, Connecticut) ein anerkanntes universelles Widerspruchssignal: Es gilt als Verlangen, dem Verkauf oder der Weitergabe personenbezogener Daten zu widersprechen. Das Signal zu ignorieren ist eine dokumentierte Compliance-Lücke, und Aufsichtsbehörden haben begonnen, sie durchzusetzen.

So behebst du es

  1. Prüfe, ob die Einwilligungslösung einen GPC-Modus anbietet (die großen Werkzeuge wie Cookiebot, OneTrust, Usercentrics haben einen), und aktiviere ihn, damit das Signal als Ablehnung nicht notwendiger Zwecke zählt.
  2. Teste mit einem Browser, der das Signal sendet: Bei gesetztem GPC muss sich die Seite verhalten, als hätte der Besucher aktiv abgelehnt — keine nicht notwendigen Tags, keine wiederholte Nachfrage.
  3. Dokumentiere in der Datenschutzerklärung, wie universelle Widerspruchssignale beachtet werden; wer sie bewusst nicht beachtet, braucht dafür eine rechtliche Prüfung statt Schweigen.

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