Tracking & Einwilligung
Tracker über First-Party-Proxy geladen (CNAME-Cloaking)
Woran du es erkennst
Anfragen, die nach eigener Infrastruktur aussehen (eigene Subdomain wie metrics.example.com), laufen per CNAME oder Reverse-Proxy zu einem bekannten Tracking-Anbieter — der Tracker ist als Ressource der eigenen Seite getarnt, um Blocker und Drittanbieter-Cookie-Bremsen zu umgehen.
Warum es zählt
CNAME-Cloaking ändert nichts daran, wer die Daten empfängt: Der Anbieter verarbeitet weiterhin personenbezogene Daten, also gelten dieselben Pflichten für Einwilligung, Auftragsverarbeitung und Datenschutzerklärung — während die Tarnung den Datenfluss für Betroffene, Blocker und oft die eigene Dokumentation unsichtbar macht.
So behebst du es
- Löse die verdächtige Subdomain auf (CNAME-Abfrage), um den Anbieter hinter dem Alias zu benennen, und nimm ihn in die Anbieter-Übersicht auf.
- Behandle den geproxyten Tracker wie jeden Dritt-Tracker: Einwilligung vor dem Laden, geschlossener Auftragsverarbeitungsvertrag und Nennung in der Datenschutzerklärung.
- Dokumentiere die Proxy-Konstruktion intern (Subdomain, Ziel, Zweck), damit sie bei künftigen Prüfungen nicht für eigene Infrastruktur gehalten wird.