Tracking & Einwilligung

Google-Dienste werden ohne Einwilligung von Google-Servern geladen

Üblicher Schweregrad: mittel · Aufwand: gering

Woran du es erkennst

Google Maps (Karten-Einbettung/API) und/oder Google Fonts (extern geladene Schriften) werden direkt beim Seitenaufruf von Google-Servern geladen — entweder ohne jeden Consent-Banner oder bevor der Besucher im Banner gewählt hat.

Warum es zählt

Beim Laden wird die IP-Adresse des Besuchers an Google (USA) übertragen; das LG München I hat dafür bei Google Fonts Schadensersatz zugesprochen (Az. 3 O 17493/20). Karten übertragen zusätzlich Nutzungs- und Standortdaten. Ohne Einwilligung bzw. ohne saubere Begründung eines berechtigten Interesses samt Information ist das ein DSGVO-/TDDDG-Risiko, das Abmahnungen nach sich zieht.

So behebst du es

  1. Google Fonts lokal einbinden (self-hosting: Schriftdateien auf den eigenen Server legen, @font-face selbst deklarieren) und den Link zu fonts.googleapis.com entfernen.
  2. Google Maps erst nach Einwilligung laden: Zwei-Klick-Lösung (Platzhalter mit Hinweis, Karte erst nach Klick) oder Blockierung über die CMP; ohne Banner eine CMP einführen.
  3. Beide Dienste (Anbieter, Zweck, Rechtsgrundlage, Drittlandtransfer) in der Datenschutzerklärung nennen.
  4. Kontrolle im Browser (frisches Fenster, Netzwerk-Tab): Vor der Einwilligung darf kein Request an fonts.googleapis.com, fonts.gstatic.com, maps.googleapis.com oder maps.gstatic.com laufen.

Zum Nachlesen